Aktuelles

Firma Ernst Granzow spendet 10.000 € an die Suppenküche

Die beiden Geschäftsführer der Firma Ernst Granzow haben den Verein Klosterstüble e.V. in Bad Waldsee mit einer Spende in Höhe von 10.000 € bedacht. Der Elektrogroßhändler Granzow ist in Baden-Württemberg tätig und mit einer Niederlassung in Bad Waldsee ansässig. Die bereits 1919 gegründete AEW – ursprünglich „Allgäuer Elektrizitätsgesellschaft Waldsee“ – ist die größte Filial-Niederlassung, welche 1987 von der Firma Granzow übernommen wurde und in Kürze in einen modernen Neubau umziehen wird. Das Unternehmen verzichtet seit einigen Jahren auf den Versand von Kundenpräsenten zu Weihnachten und unterstützt stattdessen einen regionalen Verein mit einer Weihnachtsspende. Damit soll ein sinnvoller Beitrag geleistet und etwas an die Gesellschaft zurückgegeben werden.

Michael Steinacker (Granzow), Wolfgang Pfefferle (Klosterstüble) und Pantaleone Clausi (Granzow) v.l.n.r. bei der symbolischen Scheckübergabe.

Text: Firma Granzow, Fotos: Firma Granzow
21.11.2022

Krankenpflegeverein Bad Waldsee spendet 10 000 € an die Suppenküche

Seit vielen Jahren fördert der Krankenpflegeverein „Gelebte Solidarität“ Bad Waldsee die Suppenküche Klosterstüble. Am 18. November 2022 übergab der Vorstand an Rudi Heilig einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro. Mit dieser hohen Spende möchte sich der Krankenpflegeverein an den monatlichen Fixkosten für Miete, Energie, Versicherungen usw. beteiligen.

Text: Rudi Heililg, Bild: Pfarrer Thomas Bucher
18.11.2022

Elektro Keßler spendet 2000 € an die Bad Waldseer Suppenküche

Die Weihnachtsspende von Elektro Keßler geht in diesem Jahr mit 2000 € an die Suppenküche.

Gerade in Zeiten von Inflation und Energiekrise sind auch im Raum Bad Waldsee viele bedürftige Menschen in finanziellen Nöten, berichten Rudi Heilig und Wolfgang Pfefferle. Ulrike Keßler, Siegmar Stotz und Matthias Lessig übergeben die Spende.

Text und Foto: Elektro Keßler, 14. Nov. 2022

MARTINUSMEDAILLE AUSZEICHNUNG FÜR GELEBTE SOLIDARITÄT

Den heiligen Martin zum Vorbild: Bischof Dr. Gebhard Fürst ehrt neun Frauen und Männer aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit der Martinusmedaille.

Bischof Dr. Gebhard Fürst ehrte neun engagierte Frauen und Männer aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die sich aus ihrem Glauben heraus für andere Menschen einsetzen, mit der Martinusmedaille. Die Verleihung erfolgte am Sonntag, 13. November, im Anschluss an ein Pontifikalhochamt zu St. Martin mit Bischof Fürst im Rottenburger Dom.

46 Jahre sei es her, dass Bischof Georg Moser zum ersten Mal die Martinusmedaille an hochengagierte Gläubige aus der Diözese verliehen hat, erinnerte Bischof Fürst zu Beginn des anschließenden Festakts. Die Geehrten zeigten beispielhaft, wie christliche Solidarität heutzutage aussehen kann: „Hinschauen, wo die Not vor Ort groß ist, beurteilen, wie aus dem Glauben heraus eine Lösung aussehen kann und selbstlos und mit aller Kraft für den Nächsten handeln“, hielt Bischof Fürst fest und sprach den Wunsch aus, dass dieses Beispiel viele Nachahmer findet, sodass eine „Kultur der Barmherzigkeit“ entstehen kann.

Rudi Heilig aus der Pfarrgemeinde Sankt Peter und Paul in Bad Waldsee-Reute

Mit Rudi Heilig aus der Pfarrgemeinde Sankt Peter und Paul in Bad Waldsee-Reute werde ein Mann angesichts seines großen ehrenamtlichen Einsatzes für Menschen in Notlagen geehrt, sagte Bischof Fürst. „Sie engagieren sich seit vielen Jahren in hohem Maße für das Gemeinwohl in Bad Waldsee, sowohl innerhalb ihrer Heimatgemeinde Sankt Peter und Paul und in der ganzen Seelsorgeeinheit als auch außerhalb in unterschiedlichen politischen und sozialen Funktionen, ganz im Sinne des heiligen Martins“, hielt Bischof Fürst fest.

Rudi Heilig übernehme Fahrdienste bei der Sozialstation „Gute Beth“ für das Essen auf Rädern; er war Schöffe beim Amtsgericht, leiste Besuchsdienste, sei aktiv im Helferkreis Reute-Gaisbeuern involviert. Darüber hinaus ist er Berichterstatter und Fotograf für die Lokalredaktion Schwäbische Zeitung in Bad Waldsee. Fast fünf Jahrzehnte engagierte er sich beim Musikverein Reute-Gaisbeuren in der Vorstandschaft, davon 10 Jahre als 1. Vorsitzender.

In der Pfarrei sei er seit 1965 Lektor und 23 Jahre lang sei er Kirchengemeinderat gewesen. „Sie arbeiteten mit bei der Renovierung der Pfarrkirche sowie bei der Renovierung der Kirche St. Leonhard. Außerdem waren Sie in früheren Jahren Leiter der Katholischen Landjugend und auch Obmann der Stefanusgemeinschaft“, hielt der Bischof fest.

Diese vielfältigen Aktivitäten würden noch überstrahlt durch das Engagement von Rudi Heilig in der „Suppenküche-Klosterstüble“ in Bad Waldsee. „Bis zu 25 Wochenstunden setzen Sie sich ehrenamtlich für die Suppenküche ein, dabei übernehmen Sie Beratungsgespräche und die Vermittlung von Hilfen und finanziellen Zuschüssen. In den zwei Corona-Jahren hat er das Mittagessen auch ausgeliefert, erinnerte Bischof Fürst.

Seit der Gründung der Suppenküche vor 14 Jahren ist Rudi Heilig deren 1. Vorsitzender.

Durch dieses Engagement in der Suppenküche sowie in der Kirchengemeinde, den Vereinen und in der Bürgerschaft als Gemeinde- und Ortschaftsrat habe Rudi Heilig auf vorbildliche Weise einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass Kirche an vielen Orten als Kirche für die Menschen sichtbar und wirksam sein kann.

Text: Peter Niedergesäss, 3 Fotos, J. Wiedemann 3 Fotos, T. Heilig 2 Fotos
14. Nov. 2022