Sternsinger der Pfarrei Reute spenden erhaltene Süßigkeiten der Suppenküche

In der Pfarrei Reute waren in diesem Jahr neun Gruppen zwei Tage lang als Sternsinger unterwegs, sie brachten den Segen Gottes in die Häuser: Segen bringen – Segen sein, dieser Spruch steht jedes Jahr groß auf dem Plakat der Sternsingeraktion. Somit waren 36 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren unterwegs. Wie schon in den vergangenen Jahren haben Melanie und Florian Schmid diese Aktion verantwortlich vorbereitet und mitgestaltet.

Als Heilige Dreikönige – Caspar, Melchior und Balthasar – zogen sie zusammen mit dem Sternträger und einer erwachsenen Begleitperson von Haus zu Haus, sangen und brachten den Segen über der Wohnungs- oder Haustüre an, sofern die Bewohnerinnen und Bewohner dieses wünschten. Im Blickpunkt der Sammelaktion stand in diesem Jahr die Stärkung der Kinderrechte in aller Welt – beispielhaft in der Partnerregion Bangladesch. Mit „Schule statt Fabrik“ wurde auf diese schwierige Situation aufmerksam gemacht.

Das Spendenergebnis in der Pfarrei Reute war wiederum überragend: Über 16 500 Euro kamen an den beiden Tagen zusammen. Somit konnte neben der großen Aktion auch noch Geld an Schwester Margot vom Kloster Reute für die Missionsarbeit in Brasilien und Indonesien übergeben werden.

Natürlich freuen sich die Kinder, wenn es neben einer Spende auch noch etwas Essbares oder Süßes mit auf den Weg gibt. Doch auch hier wurde gespendet: Sie brachten zwei große Körbe davon in die Suppenküche Klosterstüble zur Verteilung an bedürftige Kinder.

Text: Rudi Heilig, Foto: Klosterstüble
16.01.2026



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